OFF-Blog Zürich

Beiträge vom November 2008

Nicht wie im Schulbuch

21. November 2008 · 3 Kommentare

Noon moon

Tanja Roscic

Freymond-Guth & co. Fine Arts

Brauerstrasse 51

Bis 24. Dezember

 

Joël Meier  Die junge Künstlerin Tanja Roscic lehrt in ihrer Solo-Ausstellung in der Gallerie Freymond-Guth eine surreale Biologie. Anhand pseudowissenschaftlicher Anschauungsmodelle und alchemistisch anmutender Skizzenhefte dokumentiert sie Entstehen, Metamorphose und Vergänglichkeit einer Spezies zwischen Mensch, Tier und Pflanze. Roscic entwirft ein bizarres Biotop, deren physiologische Gesetzmässigkeiten einerseits plakativ dokumentiert und andererseits mystisch verklärt werden. Die dadurch entstehende Gleichzeitigkeit von Physik und Metaphysik erzeugt den Spannungsbogen des Surrealistischen ebenso wie die Vereinigung von expliziter Materialität und organischem Anschein.

 

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 Tanja Roscic, „The Witch and The Philosopher’s Egg“ series, 2008. Installation View. Bild: Freymond-Guth.

 

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Kategorien: freymond-guth & co.
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Pyrotechnische Experimente

17. November 2008 · 1 Kommentar

Äther & Phlogiston
Raphael Hefti
Artrepco Gallery, Ankerstrasse 24
Bis 6. Dezember


Rahel Klauser In der Artrepco ist aktuell die Ausstellung „Äther & Phlogiston“ von Raphael Hefti, der sich in den vergangenen Jahren mit der Geschichte des künstlichen Lichts in der Fotografie befasste, zu besichtigen. Die Werkgruppe zeigt auf Barytpapier abgezogene Fotografien, eine grossformatige Nachtaufnahme, einen Film und eine Installation. Die sehr technischen und zugleich ästhetischen Werke machen deutlich, welch ein aufwändiges Verfahren hinter Hefti’s Arbeit steckt.
(c) Raphael Hefti/courtesy Artrepco Gallery (c) Raphael Hefti/courtesy Artrepco Gallery

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Unsichtbares Feuer

10. November 2008 · Kommentar schreiben

Elysium Dream
Maximilian Zentz Zlomovitz

Karma International
,
Richard Wagner-Strasse 16
Bis 22. November

Elena Richter Links eine eiserne Maske, rechts aus Augen und Nasen blutende Rockstars, in der Mitte ein Raumschiff im Weltall. Dazwischen unsichtbares Feuer, das die Kunstgegenstände unablässig verzehrt.

Nein, ich spreche weder vom Schrein eines Fetischisten, noch von einem Fantasygruselkabinett; ich spreche von der Ausstellung „Elysium Dreams“ des Berliner Künstlers Maximilian Zentz Zlomovitz.

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