OFF-Blog Zürich

Mehr als die Summe aller Teile

21. Mai 2008 · Kommentar schreiben

Cutbilder – Pascale Mantovani
KunstRaum R57,
Röschibachstrasse 57
Bis 30. Mai (Finissage ab 17 Uhr)

Nicole Isele Cutbilder – gewiss eine nicht ganz gewöhnliche Art Kunst zu machen: Auf Basis von feinen Tuschezeichnungen schneidet Pascale Mantovani Figuren und Motive aus. Was sie daran reizt: „Das Messer, das durch das Papier fährt.“ Es ist das Paradox, mit einem auf den ersten Blick zerstörerischem Werkzeug auf einem schwarzen Blatt Papier so viel Aussage, einen solchen Facettenreichtum zu arrangieren.
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Mit Schnuten und Perücken

15. Mai 2008 · Kommentar schreiben

Erica Eyres
Galerie Haas & Fischer, Sihlhallenstrasse 19
Bis 20. Juni

Anna Niederhäuser Tag und Nacht wird die Sihlhallenstrasse im Kreis 4 von verschiedensten Menschen belebt und so ist der Weg in die Galerie Haas & Fischer immer wieder Ereignis für sich. Seit einiger Zeit reihen sich dort neben den einschlägigen Etablissements in neu renovierten Häusern auch Designagenturen und Architekturbüros. Vorläufig steht die Galerie noch zwischen einem Coiffuresalon und einem quartiertypischen Reisebüro und wirkt in ihrer Kargheit als Gegensatz zum bunten Treiben auf der Strasse.

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Vaterland und Muttererde

5. Mai 2008 · Kommentar schreiben

für Perla
Gilgi Guggenheim
message salon downtown, Langstrasse 34/Brauerstrasse 37
25. April bis 10. Mai 2008

Annika Schwenn Wie lässt sich eine subjektive Familiengeschichte auf den historischen Kontext eines Volkes erweitern? Ohne dabei rührselig oder grob zu sein? Ohne grosse Gesten und Stereotypen zu verwenden? Und dazu noch anhand von Gemälden, die schön anzusehen sind, anstatt zu verstören? Gilgi Guggenheim gelingt dieser Drahtseilakt auf faszinierend feinfühlige und leichte Art.

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Kokons

4. Mai 2008 · Kommentar schreiben

Four Artists
Thomas Blank, Hubert Crevoisier, Murielle Michetti, Jean-Marie Michel
Swiss Art Ventures, Thurwiesenstrasse 7
Bis 26. Juli


Elena Richter
Was haben eine Geisha, eine Glasraupe, eine Kugel in einer Kugel und Amnesie gemeinsam? Die Idee des Geheimnisvollen und Verborgenen. „Four atists“ heisst die erste Ausstellung in der Galerie „Swiss art ventures“ in Zürich. Präsentiert werden die Arbeiten von zwei Glaskünstlern und zwei Fotografen. Das erklärte Ziel der Manager von „Swiss art ventures“ ist es unter anderem, die Barrieren zwischen den verschiedensten Kunstformen einzureissen. Mit „Four artists“ ist ihnen das vortrefflich gelungen. Betritt man den Ausstellungsraum, erfasst man auf einen Blick Fotografien und Glasskulpturen und empfindet die Verbindung von beidem als selbstverständlich.

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Leere Räume und platt gedrückte Ufos

3. Mai 2008 · Kommentar schreiben

Do you have expectations?
Patricia Bucher (CH), Florencia Colombo (AR), Benedikt Hipp (D), Alicja Kwade (D), Asli Sungu (TR), Sebastian Wickeroth (D)
Wartesaal, Langstrasse 84/Brauerstrasse 37
Bis 17. Mai

Rahel Klauser Im Wartesaal im „Chreis Cheib“ wird der oder die Kunstinteressierte in der aktuellen Ausstellung „Do you have expectations?“ mit der Frage nach Erwartungen konfrontiert. Die internationalen Kunstschaffenden interpretieren diese alle auf ihre eigene, mitunter sehr humorvolle Art und Weise und regen zu einer erweiterten Dimension der Betrachtung an.
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Ideale Freunde, mystische Mädchen und tote Jungs

23. April 2008 · 2 Kommentare

L’Education sentimentale
Freymond-Guth & co. Fine Arts
Langstrasse 84
Bis 9. Mai

Evelyne Baumberger Laut ist es, wenn man in den Keller von Freymond-Guth Fine Arts hinuntersteigt. Einerseits fühlt man sich dann wie im Übungsraum einer Band, andererseits wie in einem Spukhaus, denn das laufende Video („Oscillations“, 2007) von Dani Gal, einem israelischen Künstler, mischt zwei Filme: ihre Arbeit ist eine Reinszenierung einer Szene aus dem rätselhaften Tarkovsky-Film „Stalker“, wo ein Mädchen mit scheinbar telekinetischen Fähigkeiten Gläser auf einem Tisch verschiebt, aber danach das ganze Haus aufgrund eines vorbeifahrenden Zuges zu zittern beginnt und die mystischen Kräfte des Kindes wieder in Frage gestellt werden. Dani Gal ersetzt den Zug durch eine Rockband, die sie auch gleich beim Üben zeigt. Wie beim „Stalker“ weiss man nicht, ob die beiden Dinge einen Zusammenhang haben, das Geschehen hinterlässt einen seltsamen Nachgeschmack.

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→ 2 KommentareKategorien: freymond-guth & co.
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Malerei in allen Medien

18. April 2008 · 1 Kommentar

2, Trojan Horse
Swantje Hielscher & Kristoffer Akselbo
BolteLang, Limmatstrasse 214
10. April bis 17. Mai 2008

Annika Schwenn Totgesagte leben länger… Dieses angestaubte Sprichwort scheint auf die Malerei immer wieder zuzutreffen. Es muss ja nicht immer auf der Leinwand sein – wie im Fall von Swantje Hielscher, die derzeit mit Kristoffer Akselbo in der Galerie BolteLang ausstellt. Wenn es auch erst die zweite Ausstellung der in diesem Jahr neueröffneten Galerie ist und die Arbeiten der beiden Künstler zunächst von Grund auf verschieden wirken, wird das Konzept der „two-person shows“ nach genauerem Hinsehen bald ersichtlich.

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Der springende Punkt

16. April 2008 · 1 Kommentar

Konkret werden!
Gruppenausstellung
Wildbachstrasse 7, Winterthur
Bis 26. April

Yasmin Afschar Alanus Oesterle, Gabriela Lüber und Raphael Zürcher haben mit der Wildbachstrasse 7 unweit von Winterthurs Altstadt einen neuen Ausstellungsraum für junge Kunst realisiert, der sich hoffentlich zu einem Fixpunkt in Winterthurs Kunstgeschehen entwickeln wird und als Plattform für junge Künstler frischen Wind in die städtische Szene bringt, die im Schatten der grossen Schwester Zürich oft ein bisschen zu kurz zu kommen scheint.Ganze zwanzig Künstler bestreiten die fast schon fulminante Eröffnungsshow mit dem ambitionierten Titel. Thematisch soll der Bogen zwischen Konkreter Kunst und populärer Esoterik gespannt werden. Nur wie soll es zwischen diesen zwei Gegensätzen entsprechend der Titelgebung konkret werden – fragt man sich.

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Spiegelwelten

15. April 2008 · Kommentar schreiben

Schöne Fernsicht
Gabriela Signer
station21, Stationsstrasse 21
Bis 25. April 2008, Finissage ab 19 Uhr

Birgit Fritsch Bereits von der gegenüberliegenden Strassenseite aus wird klar, was mit Fernsicht gemeint ist: da schlängelt sich ein weisses Band über die Fensterscheiben der station21 und suggeriert eine Bergkette oder den bewegten Horizont eines aufgewühlten Meers. Gabriela Signer entführt in eine doppeldeutige Welt der Ein- und Aussichten. Sie spielt gekonnt mit den Erwartungen und dem Bildgedächtnis der BetrachterInnen
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Bestechend natürlich

9. April 2008 · 1 Kommentar

The Casting System
Ruth Erdt
message salon downtown

Langstrasse 84 / Brauerstrasse 37
bis 19. April 2008

Nicole Isele Es sind noch keine Frauen, aber auch keine Mädchen mehr, die puren Wesen, die einen aus Ruht Erdts Porträts entgegenblicken. Der Künstlerin ist es gelungen, das „Zwischen“, den ambivalenten Zustand, das von Reinheit und Unbewusstheit gezeichnete Stadium vor der Adoleszenz in ihren Fotografien festzuhalten.
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